Mein Ansatz

Nein, Redebaussteine verwende ich nicht, auch wenn dies unerkannt häufiger die Basis einer Trauerrede ist, als Sie denken. Ihr Vorteil ist, dass sie rasch geschrieben ist und - um ein paar persönliche Daten ergänzt - ganz nett kllingt, bis man sich wundert, bei einer anderen Feier etwas ähnliches zu hören.

Ich habe mich auch nie um ein Trauerrednerzertifikat bemüht, das so nichtssagend wie aussagelos ist. Ich kann Ihnen durchaus, wenn Sie wünschen, auch eines ausstellen, jetzt gleich. Nein, ich mache soetwas nicht.

Ich habe mir in über zwei Jahrzehnten ein, so scheint mir, recht ordentliches Handwerkszeug erarbeitet, um eine Trauerrede zu verfassen, die Sie auch Jahre später mit Gewinn werden lesen können.

Ich spreche nicht das Übliche, was man so hört und auch ganz schön findet, weil man keine Vergleichsmöglichkeiten hat, sondern etwas Besonderes. Das ist ein bißchen teurer als das Honorar von Kollegen, aber in der Regel scheitert keine Trauerfeier am Geld. Stets lässt sich ein Weg finden.

Aber bedenken Sie: Eine wirklich einmalige Trauerrede entsteht nicht in zwei Stunden, sondern eher in zwanzig.